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Präsentation

ein Wort, gehört in einem Dialog zweier Mitreisender im Zug 

ein halber Satz, aufgeschnappt in einem Gespräch zwischen zwei Nachbarn auf einer Parkbank

ein Zitat aus einem interessanten Buch

eine prägnante Überschrift aus einer Zeitung

die Natur mit ihren vielfältigen Mustern, Farben und Formen

die Schönheit eines Stoffes

soziale Gegebenheiten, die es zu hinterfragen gilt

die Auswirkungen unserer verschwenderischen Gesellschaft

entfacht Phantasien

entwickelt Ideen

einer Interpretation

einer Transformation

einer Realisation

mit den dem Schaffenden eigenen Ausdrucksmitteln;

durch seine Bearbeitung und seine künstlerische Umsetzung.

Sehr interessante Materialien

aber wenig bekannt oder sogar niemals im künstlerischen Schaffen verwendet, schon gar nicht in der Textilkunst,

provozieren das Verlangen sie künstlerisch zu bearbeiten, in ein Werk umzusetzen.

Manche Farben

Straßen- oder Naturansichten

ungewöhnliche Farbkombinationen, die auf der Kleidung von Stadtbummlern zu sehen sind

eine Reflexion über den Wert und die Bedeutung von Farbe

erwecken das Bedürfnis, mit ihnen zu arbeiten.

Die Techniken und Materialien, die für die Realisierung verwendet werden, sind ebenso vielfältig und unterschiedlich wie die Quellen der Inspiration.

Die digitale Welt wird immer mächtiger und nimmt mittlerweile einen immer grösser werdenden Platz ein unter den kreativen Techniken ein.

Textilkunst ist das Verlangen und Vergnügen, die verschiedensten Materialien so umzusetzen und zu be- und verarbeiten, dass sie in einer neuen Ästhetik erfreuen. 

Es gibt kein Tabu – nicht nur die gesamte Palette des textilen Spektrums, selbst unbearbeitete oder geschmolzene Kunststoffe, sind involviert: Metall, PET-Flaschen, Verpackungen, Filz, Polyethylen-Planen, Rinde, Glas und mehr.

Charakteristisch für die Umsetzung dieser Materialien sind Genauigkeit und Präzision, was einen enormen Aufwand an Zeit und Geduld bedeutet.

 

Die Werke scheinen sehr unterschiedlich zu sein, aber sie alle haben eine gewisse Strenge in Bezug auf die Farben

entweder sehr harmonisch in den Nuancen einer Farbe

oder in einem sorgfältig gewählten Kontrast

aber das wichtigste Prinzip ist, das Auge zu erfreuen, Emotionen auszulösen, die Seele ausgeglichen zu erhalten, um Betrachter zu entspannen und zur Ruhe kommen zu lassen. Angesichts der Schrecken der Welt um uns herum, sich selbst zu erhalten, die Welt und die Zukunft gesund und ausgeglichen zu gestalten.

Der deutschstämmige Dieter Filler suchte nach seinem Studium der Kunsterziehung (u.a.) für das Lehramt und das Studium der Bildenden Kunst an der Folkwangschule Essen seinen Weg der Kreation unter verschiedenen Materialien (Holz, Ton, Plastik). Anfang der 90er Jahre entdeckte er in der Schweiz die Möglichkeiten mit Stoffen phantasievolle und kreative Gemälde zu gestalten. Er besucht Kurse, um die traditionellen Techniken zu erlernen, die von den Amish People in den Vereinigten Staaten entwickelt wurden.

Ihn schränkten die vermeintlich begrenzten Ausdrucksmöglichkeiten, die zu strengen Gestaltungsregeln und die immer gleichen Material zu sehr ein, so dass er eine persönliche Form der Umsetzung entwickelte:

die gesamte textile Palette sowie neue Materialien und die dritte Dimension als Oberflächenrelief wurden einbezogen.

die verschiedenen, über mehrere Jahre in Ste Marie aux Mines besuchten Kurse im Rahmen des „Carrefour Européen du Patchwork“ haben die Entwicklung in Richtung „Textilkunst“ mehr und mehr motiviert.

Dieter Filler: „Ich habe immer das Gefühl, dass meine Tage nicht ausreichen, um all die Ideen, Pläne und Träume zu verwirklichen, die mir durch den Kopf gehen.»

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